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dancing across borders

GLASHAUS – Typisch deutsch? Typisch arabisch? Typisch jüdisch?
work in progress – Ein deutsch-arabisch-israelischer Jugendaustausch

Der Deutsche an sich isst nur Kartoffeln, Sauerkraut und Bratwurst. Dazu gibt es ein gepflegtes Bier, das bei Sonnenschein im Schrebergarten den sonntäglichen Familienausflug pünktlich zur gewohnten Abendbrotzeit abschließt. Plant der Deutsche seinen Urlaub, so werden alle Informationsquellen zum gewünschten Urlaubsziel gründlich durchsucht und infrage kommendes mit verschiedenen Farbstiften markiert. Befindet sich eben dieser Deutsche in diesem nun gut geplanten Urlaub, so regelt er alles in seiner gewohnten Sprache: auf Deutsch. Denn der Gast ist ja bekanntlich König und der sollte es besonders in seinem Urlaub einfach und bequem haben. Ist das typisch deutsch?
Typisch deutsch? Typisch arabisch? Typisch jüdisch? – unter diesem Titel treffen sich in diesem Jahr deutsche und israelische Jugendliche um gemeinsam eigene Fremd- und Selbstbilder zu analysieren und zu reflektieren. Wie entstehen diese Bilder oder Stereotypen? Wie können wir gemeinsam einen Weg der Begegnung und Verständigung finden, der über diese Vorurteile und Klischees hinausführt?
Die Erfahrungen, Gedanken, Freuden und Konflikte haben die Jugendlichen in dem gemeinsamen Tanztheaterstück GLASHAUS verarbeitet.

Das Projekt Typisch deutsch? Typisch arabisch? Typisch jüdisch? schließt an die erste Jugendbegegnung der Projektpartner im Oktober 2008 und Oktober 2009 an. Bei dem Projekt „No Limit in Assalaam – dancing across borders” beschäftigten sich deutsche und arabisch-israelische Jugendliche mit dem Thema „Grenzen und Barrieren” in beiden Ländern.

 

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Ein ganz besonderes Projekt hatte am 01. November im Theaterhaus Mitte seine Uraufführung: dancing across borders – unser deutsch-arabisch-israelisches Tanztheaterprojekt, welches im Mai begann und im Oktober fortgeführt wurde, hatte seine erste Aufführung. Dieser Jugendaustausch mit Tänzerinnen von No Limit und arabischen SchülerInnen der Assalaam Comprehensive School in Sheikh Danoon, Israel, wird gefördert von EUROPEANS FOR PEACE, der „Stiftung für Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”.

In unserem Tanztheaterprojekt „No Limit in Assalaam – dancing across borders” (frei übersetzt: Keine Grenzen für den Frieden) geht es für die Jugendlichen um das Herausfinden und Überwinden eigener Ängste und Barrieren, um den Dialog mit Menschen verschiedener sozialer, kultureller und religiöser Herkunft, über deren Erfahrungen mit Grenzen und Ausgrenzungen sowie um die Auseinandersetzungen mit der Geschichte des geteilten Deutschlands und der Auswirkungen des Nahost-Konfliktes.

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass wir mit diesem Projekt eine breite Öffentlichkeit erreichen konnten, durch die Medien. Am 30. Oktober, 13:05 Uhr, lief im Länderreport bei Deutschlandradio ein 18minütiges Feature über dancing across borders!

Hier können Sie nachhören, was in einem Feature von Claudia Fried über unser Projekt “dancing across borders” und ebenso über die Arbeit der Tanzwerkstatt bei Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt wurde (Hier können Sie den Text zum Feature nachlesen).

 

dancing across borders ist ein Projekt im Rahmen des Förderprogramms EUROPEANS FOR PEACE – gefördert aus Mitteln der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”. Ebenso werden wir von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch – untersützt.

Zur Zeit keine Vorstellungen dieses Programms!

 

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