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Das Narrenschiff

Nach einer Versdichtung des Sebastian Brant (1458-1521)

Ein Schiff voller Narren segelt durch das Meer der Torheiten nach Narregonien, der Insel der Wünsche und Hoffnungen. Sie drängen begierig auf das Schiff, jeder will der Erste sein. Doch diese Gier engt sie ein, bedrängt – sie sind eingesperrt und ratlos, zu viele an Bord. Sie schreien ihre Wut hinaus, Aggression beherrscht die Szenerie. Aber immer wieder schmeicheln sie einander, lügen sich ins Gesicht … Sie stranden … auf der Insel der Narrheit von Missgunst und Hass, von Schmeichelei, letztlich auf der Insel der Narrheit des Krieges.

“Daß Narrenschyff ad Narragoniam” des Sebastian Brant wurde das erfolgreichste deutschsprachige Buch vor der Reformation. Eine spätmittelalterliche Moralsatire, die eine Typologie von über 100 Narren auf einem Schiff mit Kurs gen Narragonien entwirft, und so der verkehrten Welt durch eine unterhaltsame Schilderung ihrer Laster kritisch den Spiegel vorhält.

 

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